Zielgruppe

Kinder und Jugendliche vom 7. bis zum 18. Lebensjahr mit

  • multiplen Vermittlungshemmnissen (z.B. fehlender Schulabschluss)
  • massiven dissozialen Verhaltensweisen, psychischen und sozialen Entwicklungsstörungen sowie geringer Belastbarkeit
  • Vermeidungs- und Fluchtverhalten bei Leistungsanforderungen
  • Integrationshemmung bzw. -unwilligkeit
  • schweren Anpassungs- und Ausgrenzungsproblemen
  • Motivations- und/oder Selbstwertverlusten
  • Schulaversion

Hauptziele sind

  • die Beschulungs- und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern – als Beitrag zur sozialen und emotionalen Stabilisierung
  • die Aktivierung der Jugendlichen zur Teilnahme am praktischen Arbeits- und Lebensprozess
  • eine angemessene Integration in das soziale Umfeld

Unser pädagogischer Ansatz geht von den Ressourcen und bislang erarbeiteten Kompetenzen der jungen Leute aus. Wir knüpfen damit an ihre Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten an. Die Grundlage unserer

Arbeit bildet ein verlässliches und familienorientiert gestaltetes Beziehungsangebot. Die Verbindung von Alltagserleben, spezieller pädagogischer Arbeit und therapeutische Angebote hilft, manifestierte dissoziale

Verhaltensmuster der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gezielt aufzubrechen und lebbare Alternativen zu entwickeln. Wesentliche Grundsätze sind:

  • Erlernen sozialer Kompetenzen
  • Erlernen konstruktiver Formen der Kommunikation und der Auseinandersetzung (z.B. Herausbilden, Stärke und Aushalten von Toleranz)
  • Erwerb alltagspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten, Umstrukturierung des Alltags (Durchhaltevermögen und Belastbarkeit)
  • Erhalt und Entwicklung wichtiger Lebensumweltbezüge auch außerhalb der Familie
  • Gewähren von Schutz und Sicherheit für die physische und psychische Existenz
  • gezielte soziale Integration durch besondere Förderung theoretischer und praxisnaher Beschäftigung (einfache Formen der Wissensvermittlung, Umsetzen von Projektbausteinen mit unterschiedlichen Laufzeiten, stärkeorientierte Assessments) auf individueller Basis oder durch Kleinstgruppenarbeit
  • Lernen ,,mit sich selber etwas anzufangen“

 

Praxisbereiche

Holz und Farbe

  • Ausstattung mit Hobelbänken und Mehrzweckraum, Werkzeugschränken, Tischen, Stühlen, Schaukästen und Malerkabinen
  • Grundausstattung für Werkzeugbedarf (z.B. Pinsel, Bürsten, Rollen, Farbwannen, Leitern, Tapeziertische, Hobel, Stechbeitel, Anschlagwinkel, Bohrer, Reißwerkzeuge, Sägen Schutzbrillen, Schraubstöcke etc.

Maschinenraum

  • Ausstattung mit Kreissägen, Absaugvorrichtung, Bandschleifmaschine, Tischfräsmaschine, Hobelmaschine, Hobelbänken, Schränke mit verschiedenen Kleinstwerkzeugen etc. Feinblech- und Zweiradwerkstatt
  • Ausstattung mit Werkzeugbänken, Schlagschere, Abkantbank, Richteinheit, Handhebelschere, Kappsäge, diversen Kleinwerkzeugen (z.B. Reißnadel, Zirkel, Winkelmesser, Schiebeleere), Montageständer, Zentrierständer, Werkzeugschränke

Beschäftigungs-, Informations-, Freizeit-, und Beratungsbereiche

Mehrzweckraum

  • Ausstattung mit Tischen, Stühlen, Schränken, Unterrichtsmitteln, Computerarbeitsplätzen

Beratungs- und Verwaltungsraum

  • Computerarbeitsplatz, Tisch, Stühle, Schränke etc.
  • Kleinküche
  • Aufenthaltsraum mit Fernseher, DVD, Video, Wandtafel

Wasch- und Umkleideraum

  • Spind für jede/n Teilnehmer/in

Die Gruppe nutzt einen Kleinbus. Wir arbeiten stark beziehungsorientiert, sind alters- und geschlechtsgemischt ausgerichtet.